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Rechner · Ladekosten

E-⁠Auto-⁠Ladekosten-⁠Rechner: So viel kostet dich das Laden

Rechne aus, was dich das Laden deines E-Autos kostet: zuhause, an AC-Säulen und am Schnelllader. Mit den Tarifen aus unserem Ladekarten-Vergleich und dem Vergleich zum Verbrenner.

So rechnet der Rechner

Der Rechner ermittelt zuerst, wie viel Strom dein Auto pro Jahr braucht, und teilt ihn auf die Ladeorte auf: zuhause, öffentliche Ladesäulen mit Wechselstrom (AC) und öffentliche Schnelllader mit Gleichstrom (DC). Daraus berechnet er die Kosten für jede der 15 Ladekarten im Vergleich und zeigt dir die günstigsten.

  • Strombedarf pro Jahr = Fahrleistung ÷ 100 × Verbrauch pro 100 km × Faktor für die Ladeverluste
  • Kosten pro Jahr = kWh zuhause × Strompreis + kWh an AC-Säulen × AC-Preis + kWh an DC-Säulen × DC-Preis + 12 × monatliche Grundgebühr
  • Tarife nur für Schnellladen (DC) und ohne AC-Preis kommen nur infrage, wenn du nicht an AC-Säulen lädst.
  • Kosten pro 100 km = Kosten pro Jahr ÷ (Fahrleistung ÷ 100)
  • Verbrenner zum Vergleich = Fahrleistung ÷ 100 × Verbrauch in Litern pro 100 km × Preis pro Liter

Die Tarifpreise haben den Stand . Alle Werte sind Richtwerte und keine Preisgarantie, verbindlich sind die Angaben der Anbieter.

Alle Ladekarten mit Preisen und Prüfdatum vergleichen

So rechnet der Rechner

Aus Verbrauch und Fahrleistung ergibt sich, wie viel Strom dein Auto im Jahr braucht. Dazu rechnen wir 10 Prozent Ladeverluste, denn beim Laden geht ein Teil der Energie als Wärme verloren. Diese Strommenge teilst du auf: zuhause, an öffentlichen AC-Säulen und am Schnelllader.

Für zuhause setzen wir den durchschnittlichen Haushaltsstrompreis aus der BDEW-Strompreisanalyse an, für unterwegs die Tarife aus unserem Ladekarten-Vergleich mit ihrer Grundgebühr. Der Rechner nennt dir den Tarif, mit dem dein Profil am wenigsten kostet. Für den Vergleich mit dem Verbrenner nehmen wir den Monatsdurchschnitt des ADAC für Benzin und Diesel. Alle Werte kannst du an deine Situation anpassen.

So senkst du deine Ladekosten

  • Zuhause laden: Mit eigener Wallbox und einem günstigen Stromtarif lädst du meist deutlich billiger als unterwegs.
  • Den passenden Ladetarif wählen: Eine Grundgebühr lohnt sich nur, wenn du genug öffentlich lädst. Der Ladekarten-Vergleich sortiert die Tarife nach deinem Ladeprofil.
  • Blockiergebühren vermeiden: Fahr nach dem Laden weg, sonst kostet jede Minute extra.
  • THG-Prämie mitnehmen: Für ein reines E-Auto bekommst du jedes Jahr Geld für deine THG-Quote. Was die Anbieter zahlen, zeigt der THG-Rechner.

Häufige Fragen zu den Ladekosten

Was kostet es, ein E-⁠Auto zu laden?

Das hängt vom Verbrauch und vom Strompreis ab. Ein Beispiel: Bei 17 kWh auf 100 km, 10 Prozent Ladeverlust und 37 Cent je kWh zuhause kosten 100 km rund 6,90 Euro. Am Schnelllader mit 56 Cent je kWh sind es rund 10,50 Euro. Mit dem Rechner oben setzt du deine eigenen Werte ein.

Was kostet eine volle Akkuladung?

Rechne die nutzbare Akkukapazität mal Strompreis und gib etwa 10 Prozent für Ladeverluste dazu. Ein Akku mit 60 kWh kostet zuhause bei 37 Cent je kWh rund 24 Euro, am Schnelllader mit 56 Cent rund 37 Euro. In der Praxis lädst du selten von 0 auf 100 Prozent.

Ist Laden günstiger als Tanken?

Zuhause fast immer. Am Schnelllader hängt es vom Tarif und vom Spritpreis ab. Der Rechner vergleicht deine Ladekosten direkt mit einem Benziner oder Diesel und zeigt die Ersparnis pro Jahr.

Warum rechnet der Rechner mit Ladeverlusten?

Beim Laden geht ein Teil des Stroms als Wärme verloren, zum Beispiel im Ladegerät des Autos. Bezahlen musst du aber die Strommenge, die aus der Steckdose oder Säule kommt. Der Rechner schlägt deshalb 10 Prozent auf den Verbrauch auf.

Welcher Verbrauch ist realistisch?

Als grobe Orientierung: Kleinwagen liegen bei etwa 15 kWh auf 100 km, Kompaktwagen bei 17 und große SUV bei 21 kWh und mehr. Im Winter und auf der Autobahn steigt der Verbrauch. Den Wert deines Autos zeigt dir der Bordcomputer.

Woher stammen Strom-⁠ und Spritpreise?

Der Strompreis zuhause ist der Durchschnitt für Haushalte aus der BDEW-Strompreisanalyse, die Spritpreise sind der Monatsdurchschnitt des ADAC. Quelle und Stand stehen direkt unter dem Ergebnis. Dein eigener Stromtarif kann günstiger oder teurer sein, trag ihn einfach ein.

Quellen

  1. BDEW: Strompreisanalyse Herbst 2026 (28.10.2026) Abgerufen am
  2. ADAC: Spritpreis-Entwicklung, Monatsmittel Oktober 2026 (02.11.2026) Abgerufen am
  3. VOLTORI: Ladekarten-Vergleich, Tarife mit Prüfdatum Abgerufen am